About – SIZETWO | Graffiti Artist

ABOUT

WHO AM I ..?

Ich bin SIZETWO: Graffiti-Künstler, Fineartist, Auftragsmaler, Designer, jemand, der mit der Verschmelzung von Mensch und Machine spielt.

In der Welt des Graffiti gibt man sich selbst einen Namen um in diesem Graubereich der Kunst anonym zu bleiben. Trotzdem sollen Eingeweihte wissen – dieses “Piece” ist von mir
- waghalsige Spots, die keiner so schnell übermalen kann
- vergessene Gebäude, die durch meine Kunst neu entdeckt werden
- öffentliche Plätze, die zum Adrenalinkick werden.
Allem voran die Frage – wem gehört die Stadt, der öffentliche Raum?

Den “Writer”-Namen SIZETWO habe ich für mich gewählt, da ich weiß, dass es beinahe unmöglich ist der Beste in etwas zu sein. Ich werde allerdings immer daran arbeiten.

Ein Computerspiel hat mir Tagstyles näher gebracht, die mich enorm fasziniert haben. Die Dynamik und die simple Provokation, die man mit einem einfachen Tag erreichen konnte, sind für mich ein beständiger Antrieb, bis heute noch!

Um 2010 knüpfte ich engen Kontakt zu Four Elements; ein Grazer Verein, der sich um die Pflege der lokalen Hip Hop Kultur kümmerte. Die intensive Auseinandersetzung mit dieser Kultur brachte mich dem Ursprung und Sinn hinter meinem Stylewriting so nahe, dass für mich die Grundsätze „Peace, Love, Unity and having fun“ bis heute maßgeblich richtungsweisend sind.

Die Begeisterung für den illegalen Bereich des Graffiti-Writings lies mich lange nicht los. Für mich waren meine illegalen Graffitis nie Vandalismus. Ich verstand mich mehr als „Stadtverschönerer“ einer langweiligen, grauen Stadt. So führte ich über Jahre ein Doppelleben. Tagsüber war ich bereits als Auftragsmaler aktiv, leitete Workshops und konnte damit meine Leidenschaft finanzieren. Nachts war ich unterwegs, um dem Drang des Adrenalinrausches nachzugeben und meiner Stadt etwas Farbe zu schenken. Doch es kam, wie es kommen musste.

Zur selben Zeit gab es in der Stadt einen Mitbewerber, der Graffiti als Einnahmequelle für sich entdeckt hatte. Aufgrund meiner steigenden Bekanntheit und Professionalität und seines fehlenden Verständnisses für die Szene kamen vor allem für Workshops seine Kunden immer öfter zu mir. Dies veranlasste ihn dazu, aus freien Stücken, einen Aussage bei der Polizei zu machen und mich für viele illegale Malerein in der Stadt zu beschuldigen. Das resultierte 2012 in einer Hausdurchsuchung und 6-wöchiger Untersuchungshaft wegen dem Verdacht auf schwere Sachbeschädigung. Bei der Gerichtsverhandlung nach 3 Jahren wurde ich für einen sehr kleinen Bruchteil der Anschuldigungen schuldig gesprochen, sprichwörtlich außer Spesen nichts gewesen.

Nach meiner beendeten Ausbildung als Grafik- und Kommunikationsdesigner an der Grazer Ortweinschule war mir klar, dass der Weg zum professionellen Künstler meiner sein wird. Ohne Kontakte oder Pläne zog ich in die große Stadt. Überwältigt von der Menge an Graffitis und der tiefen Verwurzelung der Szene mit der Stadt hatte ich das außerdem das Glück, über die Dauer meines Aufenthaltes in Deutschland mit vielen großartigen KünstlerInnen arbeiten zu dürfen. Dazu war ich seit dem Frühjar 2015 ein fixer Bestandteil von Xi de Sign, einer Agentur für großflächige Fassadenbemalungen. Diese Zusammenarbeit und all die Kontakte mit außergewöhnlichen Menschen machte mich zu dem Writer, der ich heute bin.

2018 ging es zurück nach Graz. Ich wollte all das Wissen und die Erfahrung aus Berlin in die Heimat bringen um dort die Szene zu pushen. Somit gründete ich 2019 den ersten österreichischen Online-Graffitishop Scope.
Mehr als 4 Jahre baute ich den anfänglichen Onlineshop zu einem lokalen Unternehmen aus, dass sich in der Szene an immer mehr Beliebtheit erfreute. Nach der Aufbauphase und „Grundsteinlegung“ habe ich SCOPE mit allem drum und dran an Better Run aus Deutschland übergeben. Mit deren Expertise und Know-How wird der Graffitishop bestmöglich ausgebaut und weitergeführt. Somit besteht weiterhin für Graz die Möglichkeit, österreichischer Graffiti-Hotspot zu werden.

Durch meine jahrelange Zusammenarbeit mit diversen Agenturen war ich auf der einen Seite sehr froh über die viele Erfahrung, die ich während dieser Zeit sammeln durfte. Sowohl was mein Handwerk betrifft als auch das Organisatorische im Hintergrund, um großflächige Fassaden bemalen zu können. Auf der anderen Seite hat mir sehr oft die Wertschätzung gegenüber mir als umsetzender Künstler einer großen Werbemalerei gefehlt. Eine Arbeit, die nicht viele Menschen so einfach bewältigen können, vor allem in der von mir gelieferten Qualität. Daher wollte ich zukünftig nach meinen eigenen Regeln spielen und mich in meiner Selbstständigkeit noch selbstständiger machen. Also gründete ich mit einem guten Freund aus der Szene meine eigene Agentur, die UP Agency. Dank ihr können wir selbstbestimmter auftreten und die teilweise zahlreichen Agenturen zwischen uns als Künstler und dem Endkunden hinter uns lassen. Hier spielt auch die gute Arbeitsaufteilung innerhalb unserer Agentur eine große Rolle, jeder von uns, mittlerweile 3 Beteiligten, hat seine Stärken und bringt diese in die Firma ein.Wenn du mehr über die UP Agency erfahren willst, dann schau doch hier vorbei www.up-agency.at

Was mir zur optimalen Ausübung meiner Kunst immer gefehlt hat waren die passenden Räumlichkeiten. Sei es als Lager für die Masse an Dosen und Wandfarbe, sei es als Werkstatt um meine Helme zu bauen oder als Atelier um Leinwände malen zu können. So war ich extrem froh über die einzigartige Möglichkeit, auf dem stillgelegten Areal der ehemaligen Rösselmühle in Graz Räumlichkeiten zu beziehen, die ich für all diese Dinge nutzen konnte. Auch wenn nur als Zwischennutzung auf Zeit, war diese Gelegenheit für mich sehr wichtig in meiner Entwicklung zum Fine Artist.

Wenn du mehr über mein Atelier bei der Rösselmühle erfahren willst, schau dir diesen Blogbeitrag an.

Man at Work & Becoming the Machine

Aus der Kunst einen Beruf machen, ohne dem Graffiti untreu zu werden – das war mein Ziel. „The Man“ zeigt mich at work in meinem Daily Business als Graffiti Artist, wo ich an meiner künstlerischen Weiterentwicklung und meinen Fähigkeiten arbeite. Doch ich brauche auch Raum für Kreativität. Neben den Auftragsarbeiten blieb die eigene Mission wichtig. Inspiriert von Cyberpunk entstand „The Machine“: Eine freie künstlerische Ausdrucksform und mein selbstbestimmter Weg als eigenständiger Künstler.

2026 | Villack Jam | Villach/AUT

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2026 | 117 WÆNDE Festival 2026 | Graz/AUT

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2025 | Villack Jam | Villach/AUT

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2025 | Da Hall Jam | Hamburg/DE

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2024 | Xstatic Festival | Split/HR

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2024 | Urban Art Festival | Amstetten/AUT

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2024 | Spirit of Art | Salzburg/AUT

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2024 | Rumsitzen Jam | Radebeul/DE

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2024 | Forum der Kunst | Salzburg/AUT

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2024 | Designmonat | Graz/AUT

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2024 | Da Bridge Jam | Ludwigsfelde/DE

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2023 | Urban Playground | Klagenfurt/AUT

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2023 | Overgrill Jam | Freilassing/DE

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2023 | 50 Years of HipHop Jam | Berlin/DE

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2022 | Overgrill Jam | Freilassing/DE

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2022 | Klassentreffen Jam | Neustift/AUT

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2022 | Jam117 | Graz/AUT

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2022 | Graffiti for refugees | Linz/AUT

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2022 | Back in the Days Jam | Dresden/DE

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2021 | Urban Playground | Klagenfurt/AUT

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2021 | Together Jam | Wels/AUT

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2021 | ORTArt Gruppenausstellung | St.Stephan o.S./AUT

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2021 | Back in the Days Jam | Dresden/DE

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2020 | Urban Playground | Klagenfurt/AUT

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2020 | Together Jam | Wels/AUT

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2020 | Da Bridge Jam | Ludwigsfelde/DE

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2019 | Souldarity Jam | Salzburg/AUT

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2019 | Roskilde Festival | Roskilde/DK

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2019 | Graffiti Meeting | Linz/AUT

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2019 | Graffiti Meeting | Graz/AUT

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2019 | Freiheit Berlin | Buenos Aires/AR

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2019 | Days of Germany Festival | Ulyanovsk/RU

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2019 | Anti Racism Festival Moabit | Berlin/DE

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2018 | Harter Tobak Gruppenausstellung | Berlin/DE

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2018 | Coly Polterjam | Freital/DE

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2018 | Berlin Mural Fest | Berlin/DE

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2017 | Upfest | Bristol/GB

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2017 | The Haus | Berlin/DE

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2017 | Mural Harbor | Linz/AUT

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2017 | Meeting of Styles | Milano/IT

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2017 | Artcaden Wilmersdorf | Berlin/DE

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2016 | Urban Art Festival Styria | Fürstenfeld/AUT

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2016 | Upfest | Bristol/GB

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2016 | Mural Harbor | Linz/AUT

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2016 | Meeting of Styles | Wiesbaden/DE

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2016 | Loop BBQ Jam | Bitterfeld/DE

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2016 | Graffitibox Jam | Berlin/DE

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2015 | Yard 5 Jam | Berlin/DE

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2015 | Urban Syndromes Jam | Dresden/DE

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2015 | Meeting of Styles | Magdeburg/DE

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2014 | Four Elements Halloween Party | Leoben/AUT

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2014 | Europatag Projekt | Lviv/UA

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2014 | Air-Ouh-Soul Jam | Innsbruck/AUT

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2013 | Krunk Hip Hop Festival | Wiesen/AUT

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2010 | Four Elements Jam | Graz/AUT

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Becoming the Machine

MAN AT WORK

Jetzt Objekt aufwerten
Atelier betreten

”Ich sehe keine Wände, ich sehe nur Herausforderungen.

SIZETWOurban artist